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Sonntag, 8. Januar 2012, 19:14

Hallo Ronny,
dein Gedanke völlig richtig.
Ich möchte nur einen Hinweis geben.
Früher war in der 7-poligen Steckdose ein Kontakt frei. Dieser wurde von Campern für Dauerplus benutzt.
Dann kam die deutsche Rechtsprechung auf die Idee, eine Nebelschlussleuchte am Anhänger sei wichtiger als eine Dauerplusleitung für Camper.
Weil die Camper aber Dauerplus haben wollten, eine 7-poligen Steckdose diesen aber nicht mehr hergab, wurde die 13-polige Geschichte in Umlauf gebracht.
Seitdem prüft der TÜV bei beiden Systemen die Belegung des Kontaktes 54 G. Dieser Kontakt darf nur Strom führen, wenn die Nebelschlussleuchte eingeschaltet ist.

Du hattest in einem Beitrag den Ansatz gewagt eine 13-polige Steckdose am PKW zu montieren. Ich kann dir nur dazu raten.
Am WW brauchst du nichts ändern.
Am PKW werden neben den vorhandenen Kabeln nur noch eine zusätzliche Masseleitung, ein Kabel für Dauerplus, und eventuell ein Kabel als sog. Ladeleitung in die neue Steckdose gelegt.
Dauerplus und Ladeleitung müssen abgesichert werden. Ich habe den Dauerplus direkt an meine FZG-Batterie geklemmt. Die Ladeleitung benutze ich zur Stromversorgung des WW-Kühlschrankes. Diese Leitung ist über ein 30 A starkes Arbeitsrelais so geschaltet, dass der Kühlschrank nur Strom erhält, wenn der Motor läuft. Hat bei einer längeren Pause den Vorteil, dass der Kühli dir nicht die Starterbatterie leerzieht und du das Gespann anschieben must.
Hierzu solltest du aber im WW prüfen, ob der Kühlschrank über Dauerplus geschaltet ist. Eventuell dann trennen.
Viele Grüsse
Annette und Freddy


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Ronny

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12

Sonntag, 8. Januar 2012, 22:15

sehr guter Beitrag, vielen Dank. Dann werde ich wohl doch eine 13 polige Dose montieren bevor ich beim Tüv mal dumm da stehe.. Muss dann eben noch 2 Kabel ziehen, eins für Dauerplus, eins für die zusätzliche Masse.
Die Schaltung mit dem Relais hört sich sehr gut an, bei dem Freund wo das Teil steht, der kann mir da sicherlich helfen, der kennt sich mit Elektrik bestens aus.Bin mal gespannt wie da die Schaltung aussieht und wie das funktioniert dass der Kühlschrank nur bei laufendem Motor geht.
Ich werde dann auch wie du das Dauerplus direkt von der Batterie holen, erscheint mit am einfachsten.

Kann mir das nur so vorstellen dass der Wohnwagen mit Dauerplus versorgt wird, das Relais für den Kühlschrank aber mit Zündungsplus geschaltet wird, seh ich das richtig?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ronny« (8. Januar 2012, 22:23)


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13

Montag, 9. Januar 2012, 20:36

So, habe vorhin mit meinem Elektriker gesprochen der mir dabei helfen wird.
Ich habe mich nun für eine andere Variante entschieden.
Und zwar werden wir es so machen das im Wohnwagen 2 parallel geschaltete 75A Batterien verbauen werden. Dazu noch ein Ladegäret.
Sollte der Wohnwagen nicht an 220V angeschlossen sein, wird der Strom von den 2 Batterien kommen.
Sobald aber der Wohnwagen an 220V angeschlossen wird, wird der Wohnwagen über diese Spannung auch versorgt und über ein Relais wird noch das Ladegerät geschaltet welches die Batterien dann lädt.

Hat das schon mal jemand in der Art gemacht?
Seht ihr dadurch irgendwelche Nach- oder Vorteile?

Die Entscheidung dies so zu machen fiel mir deswegen nicht schwer, weil ich eigentlich alles da habe was ich dafür brauche. Also die Batterien und das Ladegerät habe ich da.

Sollte Interesse bestehen, werde ich den Bau dieser Anlage gerne dokumentieren.

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Daniel

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Montag, 9. Januar 2012, 20:40

Du kannst einfach mit einer Prüflampe nachprüfen, ich würde es einfach so machen.
Nur schauen, das auch der Rest stimmt.
Hast du mal in das PDF geschaut, da steht es glaube ich auch drin ?!

Wünsche viel Erfolg und bei Fragen melden!

Viele Grüße,

Daniel
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faxe

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Montag, 9. Januar 2012, 22:45

Die lösung hört sich gut an! Der einzige nachteil ist das gewicht. Zuladung bei den meisten ww ist so knapp das es für den normalen kram schon nicht reicht. Und batterien sind schwer :confused::confused::confused:

Ronny

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16

Dienstag, 10. Januar 2012, 01:30

Das Gewicht ist das einzigste was mir an Nachteilen in den Sinn kam.
Mein Wohnwagen hat ein zGG von 1100 kg, in den Papieren steht leider nirgends das Leergewicht. was dürfte denn der Wohnwagen ungefähr wiegen?
Anfangs ging ich noch von 600-700 kg aus, nachdem ich ihn aber dann über die Strasse zog wurde mir schnell klar dass es doch mehr sein muss.
Wobei das Gewicht bei mir nicht so ein großes Problem darstellen soll. Wir fahren damit hauptsächlich zum Sachsenring zum Motorradrennen für ne Woche, ich ziehe den Wohnwagen, mein Kollege fährt mit seinem Bus und nimmt das Gepäck mit. Ansonsten sind nur so Wochenendtripps geplant, also nichts wo man nen Haufen Gepäck bräuchte.
Ich werde auf alle Fälle das ganze mal dokumentieren, nächste Woche werde ich mal an die Sache gehen und mich mal an die Elektrik und die undichten Stellen wagen.

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Daniel

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Dienstag, 10. Januar 2012, 08:12

Oh sorry, du hattest gestern wohl noch vor mir geschrieben. Daher habe ich das gerade erst gelesen. Ja das mit der Batterie ist auch ne gute Idee. Wenn du wenig Strom brauchst kannst du auch 2 Motorad Batterien oder eine nehmen ( nur für Licht evtl.?). Viele Grüße, Daniel
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Dienstag, 10. Januar 2012, 20:07

Die Sache mit den Batterien ist natürlich der Luxus auf Rädern, fehlt nur noch die Solaranlage auf dem Dach. :D
Mein erster Wohnwagen verfügte über eine Wasserpumpe mit einer 9 Volt-Batterie, Baujahr 1972.
Heute ist einiges an elektrischen Verbrauchern dazugekommen.
Du solltest trotz allem immer das Gewicht im Auge behalten.
Normalerweise verfügen WW über eine Zuladung von ca. 250 KG. Du solltest also von einem Leergewicht von ca. 850 KG ausgehen.
Fahre doch einfach mal auf eine Waage, beim Schrotti um die Ecke oder eine Öffentliche. Kostet meist nur ein Dankeschön oder ne Schachtle Glimmstengel.
Viele Grüsse
Annette und Freddy


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